Frauenmahl 201 zum Thema Glück findet nicht statt

Die Frauenarbeitsgemeinschaft Grafschaft Bentheim hat das geplante festliche Essen im Kloster Frenswegen am 20. Mai 2021 nun abgesagt. Viele hatten sich gefreut auf diese schöne Veranstaltung mit Tischreden und schöner Musik.

Die Corona-Pandemie hat das Land und die Grafschaft noch fest im Griff.

Wie viele andere Veranstaltungen auch, wurde das Frauenmahl im vorigen Jahr auf 2021 verschoben. Da aber auch in diesem Jahr eine Durchführung nicht möglich ist, wurden nun alle Karteninhaberinnen informiert und die Kosten erstattet.

Der Vorschlag der Veranstalterinnen, das Geld zu spenden, wurde von vielen Frauen in die Tat umgesetzt. So konnte das Vorstandsteam der reformierten Frauen dem Kloster Frenswegen in diesen Tagen eine Summe von 1.000,00 Euro überweisen. Ein großer Dank an alle Spenderinnen.

Aus Frauensicht: Emder Synode

Der Five o' Clock Tea ist ein digitales Angebot aus der landeskirchlichen Frauenarbeit für alle interessierten Frauen zu einem Thema aus Kirche, Politik oder Gesellschaft (eine Art Online-Café). Thema des Five o' Clock Tea  am 9. Juni 2021: Emder Synode - 450 Jahre und kein bisschen verstaubt.

Zur Emder Synode trafen sich vor 450 Jahren Abgeordnete aus den unterschiedlichsten reformierten Flüchtlingsgemeinden zur Beratung - allesamt Männer. Im Mittelpunkt stand der Zusammenhalt der Gemeinden, und dass alle auf dem gemeinsamen Weg gleichberechtigt handeln können und sollen. Inzwischen haben auch Frauen - vielleicht als Folge der Synode? - in der Kirche etwas zu sagen... Was also bedeutet die Emder Synode für uns Frauen? Darüber wollen wir ins Gespräch kommen.

Da die Plätze auf 15 bis maximal 20 Frauen begrenzt sind, wird um eine zeitnahe Anmeldung bis zum 4. Juni 2021 per E-Mail an: frauenarbeit@reformiert.de gebeten.

Fernstudium Theologie - geschlechterbewusst

Das Fernstudium lädt ein, wissenschaftlich fundiert und innovativ Theologie zu treiben. Es richtet sich an alle, die auf aktuelle Fragen theologisch begründete Antworten finden wollen.

Die Inhalte des Kurses sind befreiungstheologisch, feministisch und kontextuell ausgerichtet und vermitteln neben neuen Ansätzen auch die traditionellen Grundlagen christlicher Theologie.

Das zertifizierte Fernstudium dauert ca. 18 Monate und umfasst das selbstständige Erarbeiten des Studienmaterials, den Austausch in regionalen Kleingruppen und die Vertiefung in sieben Studienkursen mit interessanten Referent*innen. Das Fernstudium setzt keine akademische Vorbildung voraus. Wichtig sind die Motivation für das Thema, die Bereitschaft, sich mit Texten auseinanderzusetzen sowie das Interesse am Austausch mit anderen.

Im Verlauf des Kurses wird mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet, die Kopf und Herz ansprechen. Zur Struktur der einzelnen Kurse gehören auch liturgische Elemente.

Das Studium schließt mit einem Zertifikat ab. Weiterlesen...

"WOMAN - 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme"

Plakat: @mindjazzpictures

Wir möchten Sie auf einen beeindruckenden Frauenfilm für ALLE aufmerksam machen, der online über die Webseite von "Brot für die Welt" angesehen werden kann. Der Film "WOMAN - 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme" bietet den Frauen dieser Welt einen Ort für ihre Stimme: Emotionen, Träume, Hoffnungen.

In "WOMAN" erzählen Frauen ihre rührenden, bemerkenswerten und anregenden Geschichten, sprechen von Mutterschaft, Bildung, Sexualität, Ehe oder finanzieller Unabhängigkeit und über tabuisierte Themen wie Menstruation und häusliche Gewalt. Hunderte Geschichten kommen so zusammen, von Staatschefinnen und Bäuerinnen, von Schönheitsköniginnen und Busfahrerinnen, Geschichten von Frauen aus den abgeschiedensten Regionen der Welt und aus den modernsten Metropolen. "WOMAN" ist es so gelungen, ein umfassendes Bild davon zu zeichnen, was es in der heutigen Welt bedeutet, eine Frau zu sein. So hat man Frauen noch nie gehört.

Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zu dem Film:
„WOMAN - 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme"
Wenn Sie den Film gerne sehen möchten, können Sie sich über „Brot für die Welt" anmelden:
Woman | Brot für die Welt (brot-fuer-die-welt.de)

Ende der Kampagne für einen anderen Organspende-Ausweis

Die Mitgliederversammlung der Evangelischen Frauen in Deutschland hat die Kampagne für den anderen Organspende-Ausweis beendet.
Dazu schreibt die die Vorsitzende der EFiD Susanne Kahl-Passoth:

Das in den Vordergrund gestellte Kampagnenziel – die offizielle Einführung eines anderen Organspende-Ausweises mit differenzierten Entscheidungsmöglichkeiten – haben wir, wie zu erwarten, nicht erreicht. Gleichwohl sind wir mit den Ergebnissen der Kampagne sehr zufrieden. Insbesondere freuen wir uns über circa 40.000 Ausweise, die wir an Informationsständen verteilt haben, oder die direkt bei uns bestellt wurden, von einzelnen Interessierten ebenso wie beispielsweise von Kolleginnen und Kollegen aus der Krankenhausseelsorge oder Lehrerinnen und Lehrer. Immer wieder bekamen wir die Rückmeldung, dass es Menschen mithilfe dieses Ausweises etwas leichter fällt, sich für – oder auch gegen – eine Organspende im Falle des Hirntodes zu entscheiden.

Warum dann die Kampagne beenden? Für eine erfolgreiche Weiterführung wäre es notwendig, sie jetzt inhaltlich und personell noch einmal ganz neu aufzusetzen. Dazu fehlen uns derzeit die personellen Kapazitäten. Die Ausweise können natürlich weiterhin abgerufen werden, auch die Internetseite organspende-entscheide-ich.de mit den vielfältigen Informationen bleibt zugänglich. Und soweit möglich, werden wir auch weiterhin unsere Positionen einbringen und auf Nachfragen reagieren. Und selbstverständlich bleibt es auch nach diesem Beschluss jeder Mitgliedsorganisation unbenommen, sich weiterhin für die Ziele der Kampagne zu engagieren.

Entscheidend für die Erfolge unserer gemeinsamen Kampagne war Ihre Mitarbeit als Kampagnenpatinnen der EFiD-Mitgliedsorganisationen. Jede von Ihnen, die über die ganze Strecke oder zeitweise dabei war, weiß: Wir konnten – leider – nicht alle guten Ideen, die wir gemeinsam bei den Treffen der Kampagnenpatinnen ausgebrütet haben, realisieren. Aber ohne Ihre engagierte Mitarbeit hätten wir nicht einen Bruchteil dessen erreicht, was gelungen ist. Nicht auf der Bundesebene – und schon gar nicht in Ihren jeweiligen Bereichen. Das ungeheure Engagement, mit dem einige von Ihnen fast im Alleingang ihre jeweiligen landeskirchlichen Felder „beackert“ haben, hat uns tief beeindruckt und, nicht zuletzt, immer wieder auch motiviert, selbst nicht lockerzulassen. Dafür und für die vertrauensvolle, inspirierende Zusammenarbeit danken wir Ihnen von ganzem Herzen!