Internationaler Frauentag - SAVE THE DATE!

Am 5. März 2021 (ab 15.00 Uhr) ist der Auftakt zum Internationalen Frauentag! Bis zum 11. März 2021 wird auf der Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gleichstellung und Gesundheit (www.ms.niedersachsen.de) und den Social-Media-Kanälen der mit dem Juliane Bartel Medienpreis ausgezeichnete Film "Die Ungehorsame" gezeigt.

Die niedersächsische Gleichstellungsministerin Dr. Carola Reimann erklärt, warum häusliche Gewalt ihr Schwerpunktthema anlässlich des 8. März ist. Der Autor des Films, Michael Helfrich, führt in den Film ein. Weiterlesen...

Fernstudium Theologie - geschlechterbewusst

Das Fernstudium lädt ein, wissenschaftlich fundiert und innovativ Theologie zu treiben. Es richtet sich an alle, die auf aktuelle Fragen theologisch begründete Antworten finden wollen.

Die Inhalte des Kurses sind befreiungstheologisch, feministisch und kontextuell ausgerichtet und vermitteln neben neuen Ansätzen auch die traditionellen Grundlagen christlicher Theologie.

Das zertifizierte Fernstudium dauert ca. 18 Monate und umfasst das selbstständige Erarbeiten des Studienmaterials, den Austausch in regionalen Kleingruppen und die Vertiefung in sieben Studienkursen mit interessanten Referent*innen. Das Fernstudium setzt keine akademische Vorbildung voraus. Wichtig sind die Motivation für das Thema, die Bereitschaft, sich mit Texten auseinanderzusetzen sowie das Interesse am Austausch mit anderen.

Im Verlauf des Kurses wird mit unterschiedlichen Methoden gearbeitet, die Kopf und Herz ansprechen. Zur Struktur der einzelnen Kurse gehören auch liturgische Elemente.

Das Studium schließt mit einem Zertifikat ab. Weiterlesen...

Radio-Gottesdienst zum Evangelischen Frauen*sonntag am 11. April 2021

Auch 2021 wird es zum Auftakt des bundesweiten Evangelischen Frauen*sonntags wieder einen medialen Gottesdienst geben. NDR Info überträgt ihn am 11. April 2021 ab 10:00 Uhr live aus der Großen Kirche in Leer/Ostfriesland. Weiterlesen...

"WOMAN - 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme"

Plakat: @mindjazzpictures

Wir möchten Sie auf einen beeindruckenden Frauenfilm für ALLE aufmerksam machen, der online über die Webseite von "Brot für die Welt" angesehen werden kann. Der Film "WOMAN - 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme" bietet den Frauen dieser Welt einen Ort für ihre Stimme: Emotionen, Träume, Hoffnungen.

In "WOMAN" erzählen Frauen ihre rührenden, bemerkenswerten und anregenden Geschichten, sprechen von Mutterschaft, Bildung, Sexualität, Ehe oder finanzieller Unabhängigkeit und über tabuisierte Themen wie Menstruation und häusliche Gewalt. Hunderte Geschichten kommen so zusammen, von Staatschefinnen und Bäuerinnen, von Schönheitsköniginnen und Busfahrerinnen, Geschichten von Frauen aus den abgeschiedensten Regionen der Welt und aus den modernsten Metropolen. "WOMAN" ist es so gelungen, ein umfassendes Bild davon zu zeichnen, was es in der heutigen Welt bedeutet, eine Frau zu sein. So hat man Frauen noch nie gehört.

Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zu dem Film:
„WOMAN - 2000 Frauen. 50 Länder. 1 Stimme"
Wenn Sie den Film gerne sehen möchten, können Sie sich über „Brot für die Welt" anmelden:
Woman | Brot für die Welt (brot-fuer-die-welt.de)

Absage der Ökumenischen Werkstätten zum Weltgebetstag 2021

Wegen der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens mit dem Corona-Virus bundesweit finden die Ökumenischen Werkstätten zur Vorbereitung des Weltgebetstages 2021 im Europahaus Aurich am 13. und 14. November 2020 nicht mehr statt.

Ende der Kampagne für einen anderen Organspende-Ausweis

Die Mitgliederversammlung der Evangelischen Frauen in Deutschland hat die Kampagne für den anderen Organspende-Ausweis beendet.
Dazu schreibt die die Vorsitzende der EFiD Susanne Kahl-Passoth:

Das in den Vordergrund gestellte Kampagnenziel – die offizielle Einführung eines anderen Organspende-Ausweises mit differenzierten Entscheidungsmöglichkeiten – haben wir, wie zu erwarten, nicht erreicht. Gleichwohl sind wir mit den Ergebnissen der Kampagne sehr zufrieden. Insbesondere freuen wir uns über circa 40.000 Ausweise, die wir an Informationsständen verteilt haben, oder die direkt bei uns bestellt wurden, von einzelnen Interessierten ebenso wie beispielsweise von Kolleginnen und Kollegen aus der Krankenhausseelsorge oder Lehrerinnen und Lehrer. Immer wieder bekamen wir die Rückmeldung, dass es Menschen mithilfe dieses Ausweises etwas leichter fällt, sich für – oder auch gegen – eine Organspende im Falle des Hirntodes zu entscheiden.

Warum dann die Kampagne beenden? Für eine erfolgreiche Weiterführung wäre es notwendig, sie jetzt inhaltlich und personell noch einmal ganz neu aufzusetzen. Dazu fehlen uns derzeit die personellen Kapazitäten. Die Ausweise können natürlich weiterhin abgerufen werden, auch die Internetseite organspende-entscheide-ich.de mit den vielfältigen Informationen bleibt zugänglich. Und soweit möglich, werden wir auch weiterhin unsere Positionen einbringen und auf Nachfragen reagieren. Und selbstverständlich bleibt es auch nach diesem Beschluss jeder Mitgliedsorganisation unbenommen, sich weiterhin für die Ziele der Kampagne zu engagieren.

Entscheidend für die Erfolge unserer gemeinsamen Kampagne war Ihre Mitarbeit als Kampagnenpatinnen der EFiD-Mitgliedsorganisationen. Jede von Ihnen, die über die ganze Strecke oder zeitweise dabei war, weiß: Wir konnten – leider – nicht alle guten Ideen, die wir gemeinsam bei den Treffen der Kampagnenpatinnen ausgebrütet haben, realisieren. Aber ohne Ihre engagierte Mitarbeit hätten wir nicht einen Bruchteil dessen erreicht, was gelungen ist. Nicht auf der Bundesebene – und schon gar nicht in Ihren jeweiligen Bereichen. Das ungeheure Engagement, mit dem einige von Ihnen fast im Alleingang ihre jeweiligen landeskirchlichen Felder „beackert“ haben, hat uns tief beeindruckt und, nicht zuletzt, immer wieder auch motiviert, selbst nicht lockerzulassen. Dafür und für die vertrauensvolle, inspirierende Zusammenarbeit danken wir Ihnen von ganzem Herzen!


Musik bewegt - Frauentag im Kloster Frenswegen

Zum zweiten Tu-mir-gut-Tag haben die gesamtkirchliche Frauenarbeit und die Frauenarbeitsgemeinschaft des Synodalverbandes Grafschaft Bentheim eingeladen. Am letzten Wochenende trafen sich 45 Frauen zum Thema „Musik bewegt“ im Kloster Frenswegen.
„Dieser Tag soll ein Freundinnentag werden“, so Helma Wittke-Gosink, eine der Initiatorinnen. Freundschaften sind wichtig und ein stabiler Pfeiler im Leben, so ihre Aussage am Beginn des Tages. Gelebt wurde diese Freundschaft im gemeinsamen meditativen Tanzen und Singen.

Die Kraft der Musik betonte Gretchen Ihmels-Albe, die Pastorin für Frauenarbeit der Evangelisch-reformierten Landeskirche, in ihren Eingangsworten. Wir haben heute die Möglichkeit, an allen Orten gute Musik zu hören. Für viele beginnt auch der Tag mit Musik. Fröhliches aber auch Trauer und Angst werden mit Musik ausgedrückt. Im Gottesdienst verbinden das Singen und Beten mit Gott. Ein Gottesdienst ohne Musik ist für sie undenkbar. Sie erinnerte auch an die Gospellieder, die den Protest der Sklaven ausdrückten, aber auch ihre Hoffnung und ihren Glauben. Sie ist davon überzeugt, dass mit Musik alles besser geht. Betty Alsmeier erinnerte an die Aussage von Augustinus „Wer singt, betet doppelt“. Das wurde auch in ihrem Workshop deutlich, wo die Teilnehmerinnen unter ihrer professionellen Anleitung einige Lieder einübten.

Dass das Bewegen nach dem Rhythmus der Musik helfen kann, das Gleichgewicht im Leben zu halten, erlebten die Teilnehmerinnen in der meditativen Tanzgruppe mit Cornelia Pietruschka. Menschen lernen Tanzen, sonst können die Engel nichts mit ihnen anfangen – so ihr Motto.

Die Klangschalenmeditation mit Monika Rode animierte die Frauen auf den Klang der Bilder zu hören und eine entspannte Reise zu wagen.
Auch die Mittagspause stand ganz unter dem Zeichen eines „Tu-mir-gut-Tages“ mit Freundinnen. Bei Sonnenschein wurden im Labyrinth des Klosters Bewegungen mit den Smoveys eingeübt. In der Kapelle des Klosters erzählte Rosemarie Henschel das Märchen „Des Kaisers Nachtigall“ und im Kreuzgang begegneten Frauen sich zum Gespräch.
Mit stärkenden Segenswünschen von Angelika Zeidler ging ein inspirierender Tag mit vielen Eindrücken zu Ende.