Klimaschutzmanagement

Die Evangelisch-reformierte Landeskirche setzt sich dafür ein, dass die Menschheit Wege findet, innerhalb der ökologischen und sozialen Grenzen unseres Planeten zu leben und den Klimawandel aufzuhalten. Dabei richten wir uns auch gegen die Zerstörung von Lebensräumen durch Klimaveränderung und den zügellosen Abbau von Rohstoffen und streben nach mehr Klimagerechtigkeit ohne dabei zu vergessen, den Blick auch auf uns selbst zu richten.

Wo wir stehen?
Kirchen, Kindergärten, Verwaltungen und unzählige Aktivitäten in allen sozialen Bereichen…. die vollständige Aufzählung wäre lang. Doch ganz gleich, wie gut die Sache auch ist, in der wir unterwegs sind – wir hinterlassen dabei… viel CO2! Doch wie viel genau?
Um Klimaschutzmaßnahmen zu beschließen und umzusetzen, bedarf es einer Planungshilfe als Entscheidungsgrundlage für eine sinnvolle Vorgehensweise. Maßgeblich dafür ist die Ermittlung des Energiebedarfs und die frei werdende Menge an CO2. Am Ende dieser Bilanzierung steht ein integriertes Klimaschutzkonzept aus dem sich die konkreten Maßnahmen für den Klimaschutz ableiten.

Wohin wir wollen?
Mit der Teilnahme an der Nationalen Klimaschutzinitiative will die Evangelisch-reformierte Kirche das langfristige Ziel einer Reduzierung der CO2 Emissionen von 85 bis 90 Prozent bis zum Jahr 2050 erreichen.
Das Potential zur Einsparung dürfte groß sein und reicht über klassische Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung, über Alternativen in der Mobilität bis hin zur Schaffung von regenerativen Energiequellen und CO2-Senken im Einflussbereich der Kirche.

Wer macht das?
Auch wenn niemand sagen kann, was noch zu retten oder was vielleicht auch schon verloren ist, so lohnt es sich den eigeschlagenen Weg für mehr Klimagerechtigkeit und zur Wahrung der Schöpfung mit großer Bestimmtheit gemeinsam weiterzugehen.

Seit September 2020 gibt es bei der Evangelisch-reformierte Landeskirche einen Klimaschutzmanager, der sich mit auf diesen Weg gemacht hat. Der Diplom Geograf Roland Morfeld hat diese Aufgabe übernommen und erarbeitet zusammen mit der FEST und der Unterstützung durch die Steuerungsgruppe des Ausschusses für Nachhaltigkeit und Ökologie das Klimaschutzkonzept.

Die Datengrundlage hierfür kann jedoch zu einem großen Teil nur aus den Gemeinden kommen, daher werden diese ab November 2020 über Fragebögen mit in den Prozess einbezogen.


Der Klimaschutzmanager

  • ist ein geeigneter Partner der Gemeinden in allen Fragen der Nachhaltigkeit
  • unterstütz bei Aktionen, die den Klimaschutz im Fokus haben
  • nutzt die Vorteile eines wachsenden Netzwerks und bringt Akteure zusammen
  • entwickelt mit den Gemeinden Projekte zur Energieeinsparung.

Kontakt

Evangelisch-reformierte Kirche
Klimaschutzmanager Roland Morfeld
Saarstr. 6
26789 Leer

Telefon: 0491 - 9198 106


Nationale Klimaschutzinitiative

Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird gefördert aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative. Damit initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Das BMU hat im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative sechs Teilprogramme aufgelegt. Der Projektträger Jülich setzt das „Förderprogramm für Kommunen, soziale und kulturelle Einrichtungen“, die „Förderung von Klimaschutzprojekten für die Bereiche Wirtschaft, Kommunen, Verbraucher und Bildung“ sowie die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutz in Masterplan-Kommunen“ um.